5 Gründe, warum E-Commerce Checkouts Kunden wahnsinnig machen

November 22, 2018

Wir befinden uns in einer Zeit, in der Online-Shopping uns die ultimative Bequemlichkeit bietet. Aber bevor du deinen Einkauf vor deine Wohnungstür geliefert bekommst, musst du erst durch das Checkout-Fenster gelangen. Von mehreren Formularen, die man ausfüllen muss, bis zu Webseitenfehlern, gibt viele Gründe, warum Kunden ihren Einkauf an diesem Punkt abbrechen. Verhindere, dass ein schwieriger Checkout dazu führt, dass du deine Kunden verlierst. Hier sind fünf Dinge, mit denen E-Commerce Checkouts Kunden wahnsinnig machen, damit du sicherstellen kannst, dass sich dein Checkout keines dieser Dinge schuldig macht.

1. Man muss Informationen zweimal eingeben

Warum sind E-Commerce Checkouts so ein Killer für Verkaufszahlen? Vielleicht hat es etwas mit der Tatsache zu tun, dass man viele Formulare ausfüllen muss, von welchen einige unnötig und leicht zu vermeiden sind.

Rechnungs- und Lieferadresse

Jeder E-Commerce Checkout sollte automatisch die Option anbieten, dass die Rechnungsadresse automatisch mit der Lieferadresse ausgefüllt wird, damit der Kunde seine Adresse nicht zweimal eingeben muss. Das ist eine grundlegende Methode, die man in den meisten E-Commerce Checkouts finden kann, allerdings gibt es immer noch ein paar, bei denen es nicht so ist.

Speichere Kontodetails

Hast du dich jemals gefragt, warum du die Hälfte deines Einkommens auf Amazon ausgibst? Es könnte daran liegen, dass sie, sobald man ein Konto erstellt hat, alle Adressen und Zahlungsinformationen speichern, damit man bei seinem nächsten Einkauf mit nur wenigen klicken zum „Jetzt kaufen“ Button gelangt. Un das kostet uns natürlich eine Menge!

Was können wir davon lernen? Wenn deine Kunden ein Konto bei dir haben, speichere ihre Adresse, Rechnungsadresse und Zahlungsmethode damit es für sie einfach ist wieder bei dir einzukaufen und sie nicht woanders hingehen.

2. Man Muss ein Passwort eingeben um weiterzukommen

Du willst etwas über eine Webseite kaufen, aber du hast dein Passwort vergessen. Du versuchst den Kauf als Gast abzuschließen aber das geht nicht, weil du bereits ein Konto besitzt. Also musst du die ganze Passwort-Odyssee durchmachen bis du dein Passwort endlich zurückgesetzt hast. Das ist frustrierend oder? Und du hast nicht mal den Checkout erreicht.

Sogar E-Commerce Giganten wie ASOS, die scheinbar nichts falsch machen können erlauben Kunden, die bereits ein Konto haben, nicht als Gast einzukaufen. Wir hätten gerne, dass Gast-Checkouts auch für bestehende Kunden möglich sind, damit der Checkout-Prozess so reibungslos wie möglich abläuft.

3. Kein Gast-Checkout

Marken die keine Option für den Checkout als Gast anbieten, sollten sich das noch einmal gründlich überlegen.

Gast-Checkouts funktionieren für Marken, weil sie die Rate der verlassenen Warenkörbe reduzieren und es dem Kunden ermöglichen, schneller bezahlen zu können. Indem man beides tut, verbessert man seine Verkaufszahlen drastisch. Gast-Checkouts funktionieren für Kunden, weil sie den Checkout kürzer gestalten. So können Kunden schneller und mit einem Minimum an Aufwand etwas bestellen und sich schnell wieder anderen Dingen widmen.

4. Zu wenige Lieferinformationen

Laut dem Baymard Institute sind unerwartete Kosten wie z.B. Lieferkosten der Grund von 60% der verlassenen Warenkörbe.

Vermeide böse Überraschungen im Checkout, indem du schon früh transparent mit deinen Lieferkosten und Optionen umgehst.

Die Schuh-Marke Clarks ist ein Beispiel für eine Marke, die während des Einkaufsprozesses transparent mit ihren Lieferoptionen und Preisen umgeht. Auf jeder Produktseite listen sie ihre Lieferoptionen samt Kosten auf, damit ihre Kunden gut informiert in den Checkout gelangen können.

5. Kein Kundensupport

Wenn ein Kunde während des Checkouts auf ein Problem stößt und nirgendwo – oder bei niemandem – Hilfe bekommt, wird er wahrscheinlich den Checkout verlassen und nicht wiederkommen. Gute E-Commerce Checkouts beinhalten die Kontaktinformationen ihres Kundensupports. Großartige E-Commerce Checkouts bieten die Option, mit jemandem aus dem Kundensupport online chatten zu können.

Uns gefällt dieses Beispiel der niederländischen Marke No Label. Sie geben ihrem Kundensupport einen Namen und ein Gesicht – denn niemand redet gerne mit Menschen, die er nicht kennt – und die Option online zu chatten, anzurufen oder eine Email zu schreiben. Einfach!

Zusammenfassung

Lass uns nicht lange drum herum reden, Checkouts sind für Kunden und Marken gleichermaßen lästig. Wenn du dein Checkout Design aber verbesserst, kannst du deinen Checkout-Prozess so mühelos wie möglich gestalten. Für mehr Tipps dazu, wie du deinen E-Commerce Checkout optimieren kannst, sieh dir unseren Blogpost „10 Gründe für verlassene E-Commerce Warenkörbe und was man dagegen tun kann“ an oder lade unser Whitepaper herunter, wo wir 25 E-Commerce Modemarken betrachten und bewerten, wie gut jede ihre Checkout-Informationen präsentiert und wie gut das Checkout-Erlebnis bei jeder Marke ist.

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