10 effektive Wege um deinen E-Commerce Checkout zu verbessern

Oktober 11, 2018

Seien wir mal ehrlich, E-Commerce Checkouts können sehr mühsam sein. Von erzwungenen Registrierungen bis zur aufwendigen Wiederherstellung des Passworts … dabei ist das der Moment, an dem du eigentlich willst, dass deine Kunden ihr Geld ausgeben. Das Checkout-Erlebnis sollte also hindernisfrei sein. Geh auf Nummer Sicher, dass du deine Kunden nicht aufgrund des Checkout-Erlebnisses bei dir verlierst und befolge diese zehn Tipps um die Nutzerfreundlichkeit deines Checkouts zu verbessern.

1. Informiere früh über deine Lieferoptionen

Fangen wir gleich mit einem großen Tipp an. Stattliche 60% der Käufe werden aufgrund zusätzlicher Kosten, wie zu teure Liefergebühren abgebrochen (Baumart Institute).

Wie umgehst du das? Am leichtesten ist es, wenn du deine Lieferoptionen schon früh deinen Kunden mitteilst. Egal ob es im Header, auf der Homepage oder auf deinen Produktseiten ist.

Wenn du wirklich bis zum Checkout damit warten musst, deinen Kunden deine Lieferoptionen mitzuteilen, dann lass dich von der spanischen Modemarke Zara inspirieren. Sie packen das Thema Lieferoptionen an, sobald der Kunde zum Checkout kommt, damit er später nicht auf unerwünschte Überraschungen stößt.

2. Nutze einen Zeit- oder Fortschrittsindikator

Wir haben bereits über verlassene Warenkörbe gesprochen und herausgefunden, dass ein langer Checkout-Prozess einer der schnellsten Wege ist, um einen Kunden loszuwerden. Wenn du keinen Fortschrittsindikator benutzt, weiß dein Kunde nicht wie weit er mit seinem Kauf schon fortgeschritten ist und es besteht die Gefahr, dass er sich langweilt und aufgibt. Wenn du einen Zeit- oder Fortschrittsindikator benutzt, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass deine Kunden einen längeren Checkout-Prozess durchhalten, weil ein Ende in Sicht ist.

Uns gefällt dieses einfache Beispiel der Modemarke Joules, die ihren Prozess in drei Stufen aufgeteilt hat: „Lieferung“, „Bezahlung“ und „Bestätigung“.

3. Biete eine Option zum Gast-Checkout

Stell dir vor, dass du eine Marke zum ersten Mal entdeckt hast. Sie wirkt ganz gut und du entscheidest dich dafür, etwas zu bestellen. Aber dann wollen sie von dir, dass du einen Account erstellst. Du kennst sie nicht wirklich und willst dich nicht anmelden und riskieren, dass ihr wöchentliche Newsletter dein Email-Postfach überfüllt. Also brichst du deine Bestellung ab und gehst woanders hin.

Es ist egal ob es sich um einen neuen Kunden oder einen bestehenden Kunden, der sein Passwort vergessen hat und schnell etwas bestellen will, handelt. Es ist essenziell, dass du deinen Kunden eine Option zum Bestellen als Gast gibst. Verlier keine Kunden, weil du sie dazu zwingst, einen Account erstellen zu müssen.

4. Vervollständige Adressen automatisch

Einfach jeder hasst es, Formulare ausfüllen zu müssen. Wenn es also eine Möglichkeit gibt, die Formulare deiner Kunden automatisiert auszufüllen, tu das. Der am weitesten verbreitete Weg, um das zu tun, ist die Adresse automatisch auszufüllen, sobald der Kunde seine Postleitzahl eingegeben hat.

Die britische Marke Mint Velvet (in der Abbildung) nutzt dieses zeitsparende Tool zu seinem Vorteil.

5. Verwende einen eigenständigen Checkout

Eigenständige Checkouts sind Checkouts, die im Gegensatz zu anderen Seiten sparsamer wirken. Wenn du die Header, den Footer und die Seiten-Navigation entfernst, wirst du alle Ablenkungen los und dein Kunde kann sich ganz auf den Abschluss seiner Bestellung konzentrieren.

Das Beispiel im Bild stammt von der Schmuckmarke Radley.

6. Zwinge Kunden nicht zur wiederholten Adresseingabe

 

Das mag zwar etwas grundlegendes sein, aber wenn du jemals deine Adresse zweimal eingeben musstest, wirst du wissen, wie frustrierend das ist. Zum Glück haben die meisten E-Commerce Webseiten an das gedacht und eine Option eingerichtet, mit der sich die eingegebene Adresse zur Standardadresse für Lieferungen machen lässt.

Wir haben dieses Beispiel von der Modemarke Selected Femme genommen. Auf der Checkout-Seite wird die Option, die Lieferadresse auch als Rechnungsadresse zu nutzen, automatisch verwendet.

7. Eine Vielzahl an Zahlungsoptionen

Wenn du willst, dass ein Kunde bei dir bestellt, biete ihm seine bevorzugte Zahlungsoption an. Die beste Zahlungsoption wird von Land zu Land verschieden sein. Wenn du also nach Übersee lieferst, sollten deine Zahlungsoptionen an das jeweilige Land angepasst sein. Niederländische Kunden zum Beispiel werden erwarten, dass sie mit iDEAL bezahlen können, wohingegen britische Kunden am liebst mit der Bankomat-, Kreditkarte oder mit PayPal bezahlen.

Für unser Beispiel zur besten Vorgehensweise, haben wir uns für einen offensichtlichen Ort entschieden. ASOS ist ein echter internationaler E-Commerce Experte und seine Zahlungsoptionen enttäuschen nicht. Sie passen sich an das Land an, in welchem sich der Kunde gerade befindet. So wollen sie sicherstellen, dass sie die bevorzugte Zahlungsmethode dieses Landes automatisch anbieten.

8.Kläre über den Retourenprozess auf

Deine Kunden befinden sich also schon im Checkout-Fenster. Aber sie brauchen möglicherweise immer noch ein wenig Überredung um am Ende wirklich etwas zu bestellen. Wie kannst du ihnen diesen letzten Anstoß geben? Kläre sie über deine komfortablen Bedingungen für den Rückversand auf.

Das ist genau das, was Schuh gemacht hat. Wenn wir uns das Beispiel ansehen, sehen wir, dass sie ihren E-Commerce Checkout sauber halten aber trotzdem zusätzliche Informationen zum Rückversand bereitstellen. Ihre Kunden wissen also, dass wenn sie doch Probleme mit ihren Schuhen haben sollten, sie sie problemlos zurückschicken können

9. Vermeide zu viele Seiten und Klicks

Achte darauf, dass dein E-Commerce Checkout so schnell und reibungslos wie möglich ist. Wenn du deinen Kunden in vier Klicks vom Warenkorb zur Kaufbestätigung führen kannst, machst du vieles richtig. Wenn du’s in drei schaffst, gewinnst du. Mulberry’s wunderbar sauberer Checkout macht genau das. Wenn es um Checkouts geht, ist Einfachheit das um und auf.

10. Vermeide Probleme bei der Formatierung des Formulars

Das hatten wir alle schon einmal. Du versuchst deine Adresse komplett auszufüllen und jedes Mal, wenn du auf „Weiter“ klickst, ist etwas nicht ganz richtig ausgefüllt und du musst alles noch einmal eingeben.

Natürlich solltest du darauf achten, dass du alle Informationen bekommst, die du brauchst um die Bestellung liefern zu können. Aber musst du deinen Kunden wirklich dazu zwingen, das ganze Formular wieder auszufüllen, nur weil sie eine Ziffer der Ländervorwahl ausgelassen haben?

Gestalte die Formulare so Benutzerfreundlich wie du kannst und deine Kunden werden dich dafür lieben.

Wir mögen dieses Beispiel von Uniqlo. Sie lösen dieses Problem indem sie nebenher genau erklären, was in der jeweiligen Box auszufüllen ist.

Zusammenfassung

Kunden die es bis zum Checkout schaffen sind bereit um bei dir einzukaufen. Also lass dir den Verkauf nicht entgehen, nur weil dein E-Commerce Checkout schlecht designt ist.

Für weitere Informationen zum Erschaffen einer reibungslosen Kundenerfahrung, lade unser Whitepaper herunter. Wir bewerten 25 Marken nach der Qualität ihrer vor dem Checkout angezeigten Lieferinformationen und geben jeder Marke eine Punktezahl bis 100. Erfahre hier wer am besten abschneidet.

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